fort und die Wiesen erscheinen langsam in dem Grün ändert sich und der Mond scheint nicht mehr derselbe zu sein wie die Blumen blühen den Wiesen in dem Teich die Seerosen und die Wiesen erscheinen langsam in dem anderen Grün ändert sich und scheint nicht mehr das Selbe zu sein und ändert sich und das Wasser wird klarer als das Grün und die anderen Farben der Blumen auf den Wiesen und blühen fort und scheinen nicht mehr die selben wie am Anfang zu sein, als mich die Beine anfingen zu tragen und es ändert sich von Tag zu Tag und der Mond scheint nicht mehr der selbe zu sein.
Gianni Horst:
Hüpft auf einem Bein, lächelt, rennt, kuschelt, lacht, zeichnet,
hört Musik, dreht sich, macht, schafft, sieht, mehr, spührt, fühlt,
weiss, treibt, verweilt, geht in den Botanischen Garten, liegt, zieht
aus, macht nichts, freut sich, freut sich am leben, freut sich auf
Sachen, liebt, steht, geht, redet, betet, lebt, gerät, vertagt,
vertragt, verlangt, verzeiht, vereint, verteilt. Ist,
Tschüss.
Ich überlasse Dich ab hier wieder deinem Leben.
Hoffentlich bis bald.
Gastbeitrag: Die Schönheit liegt in den Dingen selbst
Der Mantel bietet den Schutz, um das Schöne zu bewahren; ohne es, entweicht.
Schaue genau, so wirst Du das Innere spüren können.
Runde Ummantelung; Beere um Beere stellt sich der Turm, grösser werdend, empor.
Zäh, glatt, in glitzzernd Gold getunktem umgeben.
Die Schönheit ergibt das Innere; seit Jahren geprägte Schönheit, einst vom Leben gezeichnet.
Kann Geschichten erzählen über jahrtausendtes Wetter.
Wetterte er, lass mich am Leben!
Der Stolz lässt nicht zu zu verblassen, doch er muss verlassen.
Das ewige Holz, das uns Menschen dient.
Dein Tischbein
Stille
Stille.
Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille,
Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille,
Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille,
Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille, Stille.
STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE,
STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE,
STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE,
STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE, STILLE.
Stille.
Lehrluft
Er schlug ein Buch auf, versuchte etwas darin zu lesen, die unscharfen Buchstaben zu ignorieren.
Ein par Zeilen, bis er mit seinen Gedanken wieder weit genug in ihre Richtung abgeschweift war, um nicht zu realisieren, das er die selbe Zeile immer wiederholte.
Das Buch zur Seite gelegt, setzte er seine Runden, von der Küche ins Wohnzimmer und zurück, fort.
Konnte sich nicht entscheiden, abzusitzen oder etwas zu machen.
Schaute aus dem Fenster ohne was zu sehen.
Er wusste er hatte sie verletzt.
Und dann waren wir einfach nur glücklich.
Wir fuhren dem Abendrot entgegen, jeder in seinen Gedanken versunken.
Es lief dieser Song im Radio, den ich unter anderen Umständen
warscheinlich als billig und kitschig empfunden hätte, aber zu diesem
Moment passte er. Als ich ihr eine Frage stellte hörte sie zuerst
damit auf, aufs Steuerrad zu trommeln, brauchte dann noch einen
Augenblick um ganz zu realisieren das ich etwas gesagt hatte und
antwortete mir dann. Ich bereute etwas gesag und damit die Stille
durchbrochen zu haben.
Wir schwiegen weiter, jeder versunken in seinen Gedanken.